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Written by 10:00 Alltag digital

Videospiele & Onlinespiele: verschiedene Bedürfnisse, verschiedene Genres

Onlinespiel ist nicht gleich Videospiel – Videospiel ist auch nicht gleich Videospiel. Und das ist auch gut so! Warum? Weil es über 3,5 Milliarden Gamer*innen auf der Welt gibt. Du kannst dir vorstellen, dass Zocker*innen alles andere als eintönig sind und dass sie jeweils anders zocken wollen. Das hat die Videospiele-Entwicklung natürlich auf dem Schirm. Also versucht sie, allen gerecht zu werden und immer genau das zu bieten, was sich Gamer*innen gerade wünschen.

In diesem Beitrag findest du alle wichtigen Infos rund um aktuelle Nutzungszahlen, beliebte Videospiele und vieles mehr. Und wenn die Gaming-Welt dir nicht ganz so vertraut ist: Wir geben dir den Input, den du brauchst, um mit deinen Kindern mithalten zu können bzw. um dich nicht auf der nächsten Party als Nicht-Zocker*in outen zu müssen. Hier findest du alle Infos, mit denen du ganz sicher punkten wirst. Auch mit Tipps für TOP-Weihnachtsgeschenke lassen wir dich nicht im Stich. Scroll dich einfach durch und lass dich inspirieren.

Online- und Videospiele –
Was ist der Unterschied?

Videospiele

Als Videospiele gelten alle elektronischen Spiele, in denen Bilder sozusagen die Hauptrolle spielen. Nicht dass du jetzt denkst, dass auf deinem Bildschirm Bilder durch die Gegend laufen und Städte erobern. Nein, aber ohne Bilder, kein Videospiel. Das, was du spielst, findet visuell statt. Was du für ein Endgerät verwendest, um das Visuelle zu erleben, ist hier unwichtig. Ob PC, PS4, Switch, Wii, Tablet, Smartphone, Xbox oder was auch immer: Das Gerät, auf dem du spielst, ist nicht das Entscheidende. Wichtig ist, dass das Spiel ohne Strom und ohne Bilder nicht laufen kann.

Onlinespiele

Onlinespiele funktionieren ohne Internetverbindung nicht. Über Online-Plattformen können Gamer*innen sich in Echtzeit mit anderen Spieler*innen messen und das Videospiel interaktiv gestalten. Manche Spiele finden sogar ausschließlich online statt – wie die folgenden Games:

  • „Massively Multiplayer Online Games“ („MMOG“ abgekürzt)
  • „Massively Multiplayer Online Role-Playing Game“ („MMORPG“ für die Profis)
    • Ein berühmtes Beispiel hierfür ist das Onlinespiel „World of Warcraft“.

Multiplayer- & Singleplayer-Videospiele

Spielen kann man alleine oder in Gesellschaft. Je nach Vorliebe bieten sich Multiplayer– oder Singleplayer-Videospielvarianten an. Manche Spiele ermöglichen beide Varianten, andere stellen nur eine davon zur Verfügung. Die folgenden Games sind zum Beispiel nur fürs Multiplaying gedacht:

  • „Unreal Tournament“ – der Klassiker unter den Shooter-Spielen
  • „Fortnite“ – der Vorreiter im Genre Battle Royale

Multiplayer-Videospiel ist aber auch nicht gleich Multiplayer-Videospiel. Warum? Weil du je nach Spiel ganz anders mit deinen Gleichgesinnten interagierst:

  • In manchen Videospielen tretet ihr gegeneinander an; hier bist du auf dich selbst angewiesen und schlägst dich alleine durch.
    • Als Variante davon gibt es Multiplayer-Titel, in denen zwei oder mehr Teams, bestehend aus menschlichen Spieler*innen, den Sieg anstreben.
  • Andere Games haben einen Kooperationsmodus (der „Koop“ genannt wird): Da steckt ihr alle in einem Boot und ihr müsst ein gemeinsames Ziel erreichen. Dabei kämpft ihr meistens gegen computergesteuerte virtuelle Gegner*innen.

Hier ein paar Beispiele für Games, die einen solchen Koop enthalten:

  • „Red Dead Redemption 2“
    • „Age of Empires 2: Definitive Edition“
    • „Landwirtschafts-Simulator 19“

Videospiele & Onlinespiele:
Nutzungszahlen & Gamer*innen-Profile

Nutzungszahlen

Ob Strategie, Action, Simulation oder Abenteuer: Video- und Onlinespiele bedienen die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Gaming-Welt. Dabei sind die Vorlieben genauso vielfältig wie die Gamer*innen selbst. Und das ist auch kein Wunder, wenn man sich die aktuellen Zahlen anschaut:

  • Im Jahr 2020 gibt es weltweit 3.749,9 Millionen Gamer*innen (statista-Umfrage).
    • Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2019 (1.728,8 Millionen).
  • Allein in Deutschland (Stand: August 2019) spielen 43 % der Bevölkerung Computer- und Videospiele (statista-Umfrage).
  • Das Geschlecht spielt hierbei kaum eine Rolle:
    • Im Jahr 2020 verzeichnet Deutschland 48 % Gamerinnen und 52 % Gamer (statista-Umfrage).
    • Weil es unter der deutschen Bevölkerung mehr Frauen (42,1 Millionen) als Männer (41 Millionen) gibt, kann man eine etwas größere Gaming-Affinität bei Männern voraussetzen.
  • Die Zahlen sind über die Jahre (seit 2013) nur minimalen Schwankungen ausgesetzt.
    • Die Verteilung Gamerinnen vs. Gamer ist in Deutschland also stabil.
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Und wer sitzt gerade am längeren Hebel? (©Unsplash/Hardik Sharma)

Gamer*innen nach Altersgruppen

Gaming ist bei Weitem kein Phänomen, das einer Altersgruppe vorbehalten wäre. Ganz im Gegenteil: Die Nutzung von Video- und Computerspielen in Deutschland erstreckt sich über alle Generationen hinweg.

Im Jahr 2019 sah die Aufteilung nach Altersgruppen so aus (statista-Umfrage):

  • 0–9 Jahre: 9 % (3,1597 Millionen)
  • 10–19 Jahre: 16 % (5,71728 Millionen)
  • 20–29 Jahre: 15 % (5,35995 Millionen)
  • 30–39 Jahre: 16 % (5,71728 Millionen)
  • 40–49 Jahre: 15 % (5,35995 Millionen)
  • 50+ Jahre: 29 % (also 10,36257 Millionen)

Die Verteilung sieht für das Jahr 2020 (Stand April 2020) recht ähnlich aus (statista-Umfrage):

  • 0–9 Jahre: 8 % (2,85864 Millionen)
  • 10–19 Jahre: 16 % (5,71728 Millionen)
  • 20–29 Jahre: 14 % (5,00262 Millionen)
  • 30–39 Jahre: 16 % (5,71728 Millionen)
  • 40–49 Jahre: 14 % (5,00262 Millionen)
  • 50–59 Jahre: 17 % (6,07461 Millionen)
  • 60+ Jahre: 15 % (5,35995 Millionen)

Bei den jüngeren Altersgruppen scheint das Geschlecht eine größere Rolle zu spielen. Zumindest wenn man sich an der KIM-Studie 2018 orientiert, die im Mai 2019 veröffentlicht wurde:

  • In der Altersgruppe 6–13 spielt das Geschlecht eine größere Rolle
    • 29 % der Jungen nannten digitale Spiele als eine ihrer drei bevorzugten Freizeitaktivitäten.
    • Nur 12 % der Mädchen nahmen digitale Spiele in die engere Auswahl.

Je höher das Alter, desto häufiger das Videospielen?

Das könnte man meinen. Wenn da die demografischen Zahlen nicht wären. Also: Wenn 32 % der Gamer*innen im Jahr 2020 zu den Ü50 gehören, ist Gaming dann nicht völlig oldschool? Nein! So einfach ist das nicht. Und jetzt fragst du dich bestimmt? Warum denn nicht?! Die Zahlen sprechen doch für sich! Moment, es wird gleich klarer.

Die anteilige Nutzung von Computer- und Videospielen innerhalb einer bestimmten Altersgruppe ist bei jüngeren Generationen deutlich höher. Das hat eine Erhebung aus dem Jahr 2019 ergeben:

  • Innerhalb der 14- bis 29-Jährigen findest du 71 % Gamer*innen.
  • Mit zunehmendem Alter wird der Gamer*innen-Anteil immer geringer:
    • 65 % der 30–49-Jährigen sind Gamer*innen.
    • Unter den 50–64-Jährigen finden sich nur noch 25 % Gamer*innen.
    • Bei den Ü65 sind es nur noch 13 %.

Also nochmal: Ist Gaming oldschool geworden? Natürlich nicht! Du siehst, dass unter den Gamer*innen die 32 %-Sparte von Ü50-Jährigen relativiert werden muss. Warum?

  • Innerhalb der deutschen Bevölkerung sind ältere Menschen deutlich überrepräsentiert.
  • Nur wenige der älteren Menschen spielen Videospiele.
  • Aber wenige von sehr vielen ergibt eine hohe Zahl – daher die 32 % Gamer*innen Ü50.

Tatsächlich nutzen die jüngeren Generationen häufiger Computer- und Videospiele. Aber da sie – demographisch betrachtet – in der Unterzahl sind, machen sie nur eine recht geringe Prozentzahl der gesamten Gamer*innen aus. Und dabei haben wir auch nicht die tatsächliche Nutzungsintensität unter die Lupe genommen. Das würde das Ganze sicherlich noch mehr relativieren. Du kannst davon ausgehen, dass die ältere Generation viel weniger am Tag zockt als die jüngeren Gleichgesinnten.

Videospiele & Onlinespiele:
Genres & Untergenres

Video- und Onlinespiele sind genauso vielfältig wie die Gamer*innen-Welt selbst. Natürlich müssen Videospiele Geschlecht und Alter berücksichtigen. Aber damit ist es noch nicht getan. Warum? Du kennst sicherlich auch zig Leute, die genauso alt sind wie du, auch zum gleichen Geschlecht wie du gehören, die jedoch ganz unterschiedlich ticken als du. Also: Videospiele müssen sehr verschiedenen Bedürfnissen und Vorlieben gerecht werden:

  • Manche Gamer*innen sind auf der Suche nach extremen Kicks.
  • Andere wollen in fiktive Welten eintauchen und in die Rolle ihrer Wunschfiguren schlüpfen.
  • Wiederum andere stehen auf Flugsimulationen oder Ähnliches.
  • Schließlich sind andere scharf auf mentale Challenges, die ihr strategisches Denken fordern.

Und so verschieden die Geschmäcker sind, so verschieden sind auch die Genres und Untergenres, in die du Videospiele packen kannst. Die folgende Grafik gibt dir einen ersten Eindruck der existierenden Vielfalt.

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Videospiele: Übersicht über die vier großen Genres

Du ahnst es schon: Die Grafik vereinfacht die Sache sehr. Denn jedes Genre ist alles andere als einheitlich. Das wäre viel zu eintönig – und langweilig. Wir zeigen dir nun, was jedes Genre besonders macht und welche Videospiele wohin gehören.

Abenteuer- und Rollenspiele

Nicht dass du dich jetzt wunderst: Wir haben bewusst Abenteuer- und Rollenspiele in die gleiche Kategorie gepackt. Warum? Ganz einfach: Weil die Eigenschaften von Abenteuer- und Rollenspielen sehr häufig kombiniert auftreten:

  • Du schlüpfst für die Zeit des Spiels in die Rolle eines Anderen.
  • Anschließend erlebst du zahlreiche Abenteuer.
  • So kannst du deinem Alltag entfliehen und prickelnde Ereignisse hautnah erleben.

Die Abenteuer können sehr unterschiedlich sein:

  • Bei manchen Videospielen wirst du in eine frühere Epoche katapultiert. Dort kannst du dann Kriege oder Ähnliches miterleben – wie beispielsweise:
    • „Assassin’s Creed: Odyssey“
    • „Red Dead Redemption“
  • Andere Games setzen magische oder Fantasy-Elemente ein – zum Beispiel (unter vielen anderen):
    • „Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs“
    • „Sekiro: Shadows Die Twice“
    • „Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals“
    • „Divinity: Original Sin 2“
    • „Minecraft“
  • Bei anderen Videospielen ist Science-Fiction angesagt:
    • Die Abenteuer werden in die Zukunft verlagert (Beispiel: „Cyberpunk 2077“; geplantes Release am 17.09.2020).
    • Du kannst die Geschichte neu schreiben und ab einem gewissen Datum (aus der Vergangenheit) eine alternative Zukunft gestalten. Du schreibst sozusagen die Geschichte um (Beispiel: „The Outer Worlds“).

Abenteuer, Rollenspiel & Action

Abenteuer setzt Action voraus; ansonsten wären Abenteuer langweilig. Und trotzdem: Abenteuerspiele unterscheiden sich von reinen Actionspielen. Warum?

  • Abenteuerspiele bauen einen komplexeren Erzählstrang auf
  • Sie weisen typische spannungsaufbauende Ereignisstrukturen auf.
  • Du hast das Gefühl, die Ereignisse hautnah zu erleben.

Gerade weil du alles so hautnah erlebst, sind Abenteuerspiele meistens zeitgleich Rollenspiele – sogenannte „Role Playing Games“ („RPG“). Hier kannst du noch genauer unterscheiden:

  • Bei manchen Videospielen schlüpfst du komplett in die Rolle einer bzw. eines Anderen und erkundest die Gegend aus ihren bzw. seinen Augen („Ego-Perspektive“).
    • Beispiel: „The Outer World“
  • In anderen Spielen kannst du dich nicht zu 100 % mit der anderen Figur identifizieren, denn du steuerst sie sozusagen von außen („Third-Person-Perspektive“)
    • Beispiel: „Vampyr“

Actionspiele

Bei einem typischen Actionspiel ist die Ereignisstruktur deutlich einfacher gestrickt. Warum? Weil die Ereignisse nicht im Vordergrund stehen. Es geht weniger um die Entwicklung der fiktiven Figur als um ihre Handlungen. Also:

  • Du erlebst keine echten Abenteuer.
  • Hürden musst du nicht überwinden, um deine fiktive Persönlichkeit Schritt für Schritt aufzubauen.
  • Es geht darum, aktiv zu bleiben und schnell zu handeln.
    • Es finden häufig Kämpfe statt – so wie bei den Abenteuerspielen. Aber hier stehen die Kämpfe im Vordergrund und sind nicht nur Mittel zum Zweck.
  • Manche Actionspiele haben Abenteuer- und Geschicklichkeitselemente – wie zum Beispiel:
    •  „Jump’n’Runs“ – als Untergenre
    • „Shadow of the Tomb Raider“
  • Je nach Actionspiel handelst du:
    • aus einer Third-Person-Perspektive: „Resident Evil 2“, „Fortnite“ usw.
    • oder aus einer Ego-Perspektive: Das ist bei allen Ego-Shootern der Fall.

Ego-Shooter

Ego-Shooter fallen unter die Actionspiele. In diesen Videospielen nimmst du an zahlreichen bewaffneten Kämpfen teil, immer aus der Ich-Perspektive – als ob du wirklich ballern würdest. Hier hast du ein paar Beispiele (unter vielen anderen):

  • „Battlefield 5“
  • „Far Cry“
  • „Grand Theft Auto“
  • „Metro Exodus“
  • „Call of Duty: Modern Warfare“
  • „Sniper: Ghost Warrior Contracts“

Strategiespiele

Strategiespiele fordern dich heraus – allerdings nicht mit Kämpfen, sondern mit kniffeligen Denkaufgaben:

  • Es geht nicht mehr darum, Ereignisse zu durchleben oder bestimmte Handlungen zu vollziehen.
  • Du siehst dich mit größeren Problemen konfrontiert und musst geschickte Lösungen abliefern.

Das, worum es in der Handlung geht, ist je nach Game sehr unterschiedlich. Je nach Präferenz sollten also alle Gamer*innen das passende Videospiel finden. Damit du dir eine Idee von der großen Vielfalt machen kannst, hier nur ein paar Beispiele:

  • Bei „Planet Zoo“ (November 2019 als PC-Spiel erschienen) musst du einen Weg finden, um deinen Beitrag zur Arterhaltung im Zoo zu leisten.
  • In der historisch angehauchten „Age of Empires“-Reihe musst du deine eigene Zivilisation etablieren bzw. ausweiten. Diese Reihe gehört zu den Kult-Videospielen; der Erfolg wird mit neuen Releases immer wieder bestätigt:
    • „Age of Empires II: Definitive Edition“ (seit November 2019 auf dem Markt)
    • „Age of Empires IV“ (Release 2020 oder 2021)

Zivilisation, Siege und Eroberungen – darum geht es in vielen Strategiespielen. Wir haben natürlich auch hier ein paar weitere Beispiele für dich:

  • „Gathering Storm“
  • „Anno 1800“
  • „Total War Saga: Thrones of Britannia“

Trotz aller Unterschiede haben Strategiespiele immer eines gemeinsam:

  • Du musst ein bestimmtes Ziel erreichen; und dafür musst du dir eine gut ausgefeilte Strategie überlegen.

Simulationsspiele

Weißt du, warum Simulationsspiele bei vielen sehr beliebt sind? Genau: Weil solche Videospiele dir die Möglichkeit geben, genau das zu tun, was du im Alltag nicht kennst. Du ahnst es schon – auch hier gilt: Simulationsspiel ist nicht gleich Simulationsspiel.

Fahrsimulationen

Fahrsimulationen kannst du grob in zwei Gruppen unterteilen:

  • Autorennspiele mit ordentlich Action im Gepäck. In solchen Videospielen kannst du an legalen oder illegalen Autorennen (je nach Vorliebe) teilnehmen:
    • „F1 2018“
    • „Need for Speed: Heat“
    • „Dirt Rally 2.0.“
  • Fahrsimulationen ohne viel Action. Hier bist du StVO-konform unterwegs – mit deinen Wunsch-Kraftfahrzeugen. „Tourist-Bus-Simulator“ ist ein Beispiel dafür.

Flugzeugsimulationen

Oder doch lieber fliegen? Dann sind Flugzeugsimulationen das Richtige für dich. Mit dem als Betaversion frisch releasten (Mai 2020) „Microsoft Flight Simulator“ kannst du dich mit deinem eigenen Flugzeug auf die Reise begeben. Dabei sind die dort zu findenden täuschend echt aussehenden Landschaften definitiv eine Reise wert.

Sportsimulationen

Vielleicht magst du es doch eher sportlich? Auch gut, denn für dich sind Sportsimulationen optimal. Wenn es Fußball sein soll, empfehlen wir dir „FIFA 20“ oder „Football Manager 2020“. Da kannst du dich als Fußballer*in austoben oder direkt zur bzw. zum Trainer*in oder Manager*in aufsteigen.

Weitere Simulationsspiele

Weder Sport noch Urlaub? Wie wäre es denn mit Lebenssimulation? Da findest du definitiv irgendetwas, womit du dich digital die Zeit vertreiben kannst:

  • „Funny Pizza“: Hier darfst du dir deine Traum-Pizza mit allen Wunschbelegen backen.
  • „Landwirtschafts-Simulator 19“ – und schnell ist dein Wunsch nach frischer digitaler Landluft erfüllt.
  • „Sims“: Auch digital wird nun ein Haushalt geführt.

Videospiele:
Die Vielfalt macht’s besonders prickelnd

Du hast gerade ein cooles Videospiel entdeckt und fragst dich: Action? Abenteuer? Oder eher Simulation? Keine Sorge: Es ist normal, dass du dich mit der eindeutigen Zuordnung schwertust. Und das ist im Grunde auch so gewollt. Warum? Ganz einfach: Die Mischung macht’s und hält die Gamer*innen wach. Dabei werden ganz verschiedene Cocktails für dich gemixt:

  • Hier ein paar mitreißende Cocktailsaus Action-, Rollen- und Abenteuerspielen:
    • „Assassin’s Creed: Odyssey“
    • „Vampyr“
    • „Ni No Kuni 2“
    • „Grim Dawn: Forgotten Gods“
    • „Sekiro: Shadows Die Twice“
  • Doch lieber Strategie und Simulation in einem Cocktail? Hier findest du ein paar Beispiele:
    • „FIFA 20“
    • „Football Manager 2020“
    • „Thrones of Britannia“
    • „Anno 1800“
  • Deinen Durst nach Simulation, Action und Abenteuer kannst du beispielsweise mit folgenden Videospielen löschen:
    • „Need for Speed“
    • „MechWarrior 5: Mercenaries“
  • Und wenn du es eher gruselig magst, haben wir natürlich auch Tipps für dich:
    • „Dead Space“
    • „Resident Evil“
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Welches Videospiel soll es denn heute sein? (©Unsplash/Tarn Nguyen)

Videospiele: USK, PEGI & Co.

So vielfältig die Spiele auch sind, für jedermann sind sie bei Weitem nicht geeignet. Videospiele müssen daher selbstverständlich auch altersgemäß sein. Und da muss jedes Videospiel vor dem Release durch den Test. Hierbei sind in Deutschland zwei Kennzeichnungen wichtig: USK und PEGI. Für den Verkauf ist allerdings nur die USK („Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“) maßgeblich. Die USK gibt nämlich vor, an welche Altersklassen ein Videospiel verkauft werden darf – oder eben nicht.

USK

Wir erklären dir in aller Kürze, wie du die verschiedenen USK-Kennzeichnungen „übersetzen“ kannst:

  • USK 0: Diese Videospiele unterliegen keinerlei Einschränkungen – ob sie dein Säugling tatsächlich nutzen kann, ist hier irrelevant. Beispiele für USK 0-Videospiele sind:
    • „F1 2019“
    • „Railway Empire“
  • USK 6: Hier kommen nur Kinder Ü6 als Gamer*innen in Frage – wie bei:
    • „Ragnarök Online“
    • „Minecraft“

Auch die weiteren Kennzeichnungen richten sich nach dem Alter der anvisierten Zielgruppe:

  • Beispiele für USK 12:
    • „Fortnite“
    • „Jurassic World: Evolution“
  • USK 16 gilt für Videospiele wie:
    • „Shadow of the Tomb Raider“
  • Unter USK 18 fallen:
    • „Resident Evil 2“
    • „Far Cry 5“.

PEGI

Und was ist mit PEGI? PEGI steht für „Pan European Game Information“. Du hast es erraten: Es ist eine europäische Kennzeichnung. Dahinter steckt die Idee, europaweit gleiche altersgemäße Zuordnungen zu haben. Im Unterschied zur USK unterteilt PEGI die Altersgruppen in 3, 7, 12, 16 und 18. Hinzu kommen noch besondere Logo-Hinweise, wenn die Videospiele derbe Sprache oder Sex-Szenen beinhalten.

Da verschiedene Testungen zugrunde liegen, fallen die USK- und PEGI-Kennzeichnungen manchmal unterschiedlich aus. Jedoch ist in Deutschland nur die USK für den Verkauf von Videospielen ausschlaggebend. PEGI gilt noch als reine Empfehlung und hat eher eine „Hinweis“-Funktion.

So, jetzt bist du in Sachen Videospiele bestens informiert und kannst mitreden. Doch eins haben wir dir noch versprochen und wir halten uns daran. Wir zeigen dir jetzt, ob Videospiele zu verschenken gut ankommt – oder nicht.

Videospiele zu Weihnachten verschenken?

Es ist zwar noch ein bisschen früh, aber vielleicht nutzt du gerade die Corona-Zeit, um dir bereits in Richtung Weihnachtsgeschenke Gedanken zu machen. Und jetzt fragst du dich bestimmt: Gehören Videospiele zu den beliebten Weihnachtsgeschenken? Wir geben dir ein paar Tipps.

Weihnachtswünsche 2019

Wie gesagt, es ist noch ein Bisschen früh. Deswegen können wir dir noch nicht Fakten zu den Weihnachtswünschen 2020 liefern. Allerdings kannst du davon ausgehen, dass sich im Vergleich zu 2019 nicht so viel ändern dürfte.

Uns liegt eine statista-Umfrage aus dem Monat Oktober 2019 vor. In Deutschland waren die meisten Erwachsenen in Sachen Weihnachtswünsche 2019 eher unromantisch: Vor allem Geschenk-Gutscheine und Geldgeschenke standen ganz oben auf der Wunschliste. Und da gab es auch kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

  • 40 % Männer und 44 % Frauen wünschten sich Geschenk-Gutscheine.
  • 38 % Männer und 37 % Frauen hatten Bargeld auf der Weihnachtsliste stehen.

Mit anderen Worten: Die meisten wollten sich letzten Endes die Weihnachtsgeschenke selbst aussuchen können. Eher unromantisch, also. Zumindest bei Bargeld-Wünschen. Geschenkgutscheine können durchaus origineller sein.

Im Bereich Unterhaltungselektronik sind hingegen geschlechtsbedingte Vorlieben zu erkennen. Während keine der befragten Frauen derartige Wünsche äußerte, hatten 2019:

  • 19 % der befragten Männer Spiele auf dem Wunsch-Zettel stehen.
  • Weitere 19 % wünschten sich DVDs oder Blu-Rays.
  • 20 % der Männer hatten CDs als Weihnachtswunsch.

Du bist eher auf der Suche nach dem passenden Geschenk für deinen Neffen oder deine zwölfjährige Cousine? Auch hier kannst du davon ausgehen, dass du es mit Digital Natives zu tun hast. Du glaubst es nicht? Schau dir einfach die Weihnachtswünsche 2018 von sechs- bis dreizehnjährigen Kindern in Deutschland an (statista-Umfrage):

  • Handys (19 %)
  • Tablets (8 %)
  • Games und Software (8 %)
  • Computer und Laptops (3 %)

Und die Zahlen dürften inzwischen noch weiter gestiegen sein. Also liegst du bei Videospielen sicherlich nicht daneben.

Geschenkideen und geplante Weihnachtseinkäufe

Die Enttäuschung zu Weihnachten dürfte nicht allzu groß werden. Warum? Weil die beliebtesten Weihnachtswünsche 2019 sich größtenteils mit den Geschenkideen sowie den 2019 geplanten Weihnachtseinkäufen in Deutschland deckten. Schau dir mal einfach an, was die meisten auf der Einkaufsliste für Weihnachten 2019 stehen hatten (statista-Umfrage):

  • Gutscheine und Geldgeschenke (56 %)
  • Spielwaren (39 %)
    • Hier wurde nicht zwischen Videospielen und oldschool-Spielzeug unterschieden.
  • Smartphones, Tablets & Co. (9 %)
  • CDs / DVDs (18 %)
  • Unterhaltungselektronik (14 %)
  • Hard- und Software (9 %)

Dabei fielen die geplanten Ausgaben für Geschenke auch im Jahr 2019 recht großzügig aus: Im Durchschnitt wollte voraussichtlich jede bzw. jeder Einzelne 475 € für Geschenke ausgeben (statista-Umfrage).

Videospiele verschenken?
Das sind die beliebtesten Spiele

Ob ein Videospiel in der Gaming-Szene gut ankommt oder nicht, das lässt sich an den Verkaufszahlen gut ansehen. Wir zeigen dir, welche Games besonders häufig gekauft werden.

Die weltweit meistverkauften Videospiele

Nicht nur die Verkaufszahlen sind ausschlaggebend, sondern auch die releasten Spiele. Warum? Weil die Verkaufszahlen eng mit den auf den Markt gebrachten Videospielen zusammenhängen. Warum? Weil die im Einzelhandel meistverkauften Videospiele sich von Jahr zu Jahr und von Land zu Land unterscheiden.

Das heißt: Der Release eines Hammer-Spiels kann die TOP 3 der meistverkauften Games neu mischen bzw. komplett neugestalten. So gehörten im Jahr 2018 die PS4-Versionen von „Red Dead Redemption 2“ (13,94 Millionen), „Call of Duty: Black Ops 4“ (9,32 Millionen) und „FIFA 19“ (9,15 Millionen) zu den drei weltweit meistverkauften Computer- und Videospielen (statista-Umfrage).

Und wie sieht es bis jetzt für das Jahr 2020 aus? Hierfür liegt uns eine statista-Umfrage vor, die den Stand Februar 2020 widerspiegelt. Demnach setzt sich die TOP 3 der weltweit meistverkauften Videospiele wie folgt zusammen:

  • Platz 1: Minecraft“ (180 Millionen verkaufte Exemplare)
  • Platz 2: Tetris“ (170 Millionen)
  • Platz 3: Grand Theft Auto V“ (120 Millionen)

Die deutschlandweit und europaweit meistverkauften Videospiele

Im Jahr 2018 fiel die TOP3-Zusammensetzung für Deutschland etwas anders aus (statista-Umfrage):

  • Platz 1:FIFA 19“-PS4-Version (1,33234 Millionen Käufe)
  • Platz 2: Red Dead Redemption 2“ (1,09761 Millionen für die PS4-Ausgabe)
  • Platz 3:Spider-Man“ (578.820 Käufe der PS4-Version).

Schaut man sich die europaweiten Verkaufszahlen im Einzelhandel an, bleibt die TOP3-Zusammensetzung für 2018 fast identisch. Nur die jeweiligen Verkaufszahlen ändern sich; die beliebtesten Spiele bleiben aber die gleichen. So sieht die TOP 3 für den europäischen Einzelhandel 2018 aus (statista-Umfrage):

  • Platz 1: „FIFA 19“-PS4-Version (6,87 Millionen)
  • Platz 2: „Red Dead Redemption 2“ (6,21 Millionen)
  • Platz 3: „Spider-Man“ (3,39 Millionen).

Videospiele: Verkaufszahlen in den USA

Schließlich ergeben die Verkaufszahlen für den USA-Einzelhandel auch eine etwas andere TOP3-Zusammenstellung. And the Winners 2018 were…. (statista-Umfrage):

  • Platz 1: „Red Dead Redemption 2“ (4,84 Millionen; PS4)
  • Platz 2: „Super Smash Bros.“ (3,88 Millionen; Switch)
  • Platz 3: „Call of Duty: Black Ops 4“ (3,72 Millionen; PS4)

Mit lizengo Gaming-PC aufrüsten
& eigene Videospiele erstellen

Ohne Gaming-Endgerät spielt es sich nicht so gut, oder? Wir haben aber eine gute Nachricht für dich: Du kannst dir einen ordentlichen Gaming-PC für wenig Geld selbst bauen. Wie? Das erfährst du in folgendem YouTube-Video:

Oder vielleicht hattest du im Dezember 2019 bei unserer #krasserschlitten-Aktion auf Instagram das große Los gezogen und hast bereits deinen coolen Gaming-PC? Dann kann es mit dem Gaming losgehen. Oder noch besser: Du besorgst dir jetzt die passende Videosoftware und versuchst dich in Sachen Spiele-Entwicklung. Was du mit Videoschnittprogrammen alles auf die Beine stellen kannst, das erfährst du hier im Magazin. Und wenn Du noch Fragen hast: Unser Customer Service ist für dich da!

Und wie ist es mit dir? Schreib uns einfach jetzt einen Kommentar und verrate uns, mit welchen Videospielen du am liebsten zockst!

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Last modified: 22. September 2020