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Written by 10:00 Alltag digital

Klimaschutz & Digitalisierung – mit Green-IT!

Die Dringlichkeit einer zukunftsorientierten, dem Nachhaltigkeitsanspruch gerecht werdenden Digitalisierung hat die Bundesregierung längst erkannt. Es wurden verschiedene Leitfäden (wie das „Handlungsfeld Digitalisierung“ im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung) und Projekte (zum Beispiel das „IT2Green-Programm“ des BMWI) entwickelt, die der Umsetzung einer „grünen Digitalisierung“ dienen sollen. Doch wie hängen Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung eigentlich zusammen? Was verbirgt sich hinter Begriffen wie Green-IT, Blauer Engel, Ressourceneffizienz, ressourcenschonende Software oder Umweltmanagement? Wir erklären es dir!

„Die großen Megatrends unserer Zeit sind Digitalisierung, Globalisierung und Klimawandel.“

(BMU)

Green-IT & Umweltschutz

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMIW) hat bereits im April 2014 einen Leitfaden herausgebracht, der umfassende Informationen zum umweltfreundlichen Einsatz von Digitalisierung liefert. Im Folgenden schildern wir dir die wichtigsten Punkte dieses Leitfadens und zeigen dir, welches Potenzial Green-IT in sich birgt. Bist du bereit? Los geht’s!

Es gibt zwei verschiedene Ausrichtungen des Green-IT-Ansatzes:

  • Zum einen kann der Einsatz von IT zu Energieeinsparungen beitragen – und folglich der Umweltschonung dienen („Green durch IT“).
  • Zum anderen kann ein Umdenken in einem bestehenden Informations- und Kommunikationstechnik-System (IKT-System) zu einer Senkung des Energiebedarfs fĂĽhren.
    • Letzteres ist das Hauptanliegen des BMWI-Leitfadens.
    • HierfĂĽr ist ein richtiges Umweltmanagement und die Entwicklung eines passenden, auf die jeweiligen SoftwarebedĂĽrfnisse abgestimmten „IKT-Konzepts“ erforderlich.

Gut zu wissen: Die Grundidee dahinter ist, eine passgenaue IT-Ausstattung zu erzielen, die keine Einschnitte in Effizienz oder Nutzungskomfort erzeugt, jedoch jeglichen unnötigen Energieverbrauch vermeidet. Dies erfolgt durch eine genaue Analyse der „arbeitsplatzspezifischen Anforderungen“ und die daraus resultierende Vermeidung von „Überkapazitäten“ (s. Rechenleistung, Softwareausstattung). Aber auch ein für die PCs richtig eingestellter Ruhezustand (anstelle von mehr Stromverbrauch verursachenden Leerlaufzuständen) sowie der vermehrte Einsatz von Notebooks statt Desktop PCs oder der Einsatz von Clouds (statt lokalen Servern) tragen zur Ressourcenschonung – mit passgenauer IT-Ausstattung.

EU-Gesetzgebung & Politik: Umwelt & Digitalisierung zusammendenken!

In dem Zusammenhang wird der Druck durch die EU-Gesetzgebung erhöht:

  • Die seit Juli 2014 verbindliche Verordnung EU 617/2013 regelt den maximal erlaubten Stromverbrauch im Ruhezustand fĂĽr Desktop- und Notebook-Computer.
  • Auch die Bundesregierung hat auf der re:publica im Mai 2019 eine „umweltpolitische Digitalagenda“ vorgestellt. Hierin hat sie in zehn Thesen die Wichtigkeit der Digitalisierung in der Klimawandel-Umweltschutz-Debatte besonders hervorgehoben:
    • „Wir denken Digitalisierung und Umwelt zusammen: jeder Algorithmus muss Umweltschutz eingepflanzt bekommen.“
  • Im darauffolgenden 2030-Klimaschutzprogramm sind entsprechende Handlungsfelder definiert:
    • Zu den „übergreifenden MaĂźnahmen“ gehört das Handlungsfeld „Klimaneutrale Bundesverwaltung bis 2030“: Es geht unter anderem um die Aufgabe, bereits vorhandene Klimaschutzziele im Projekt Green-IT Bund „nach[zu]schärfen und aus[zu]bauen“.
    • In dem Zusammenhang wird die Bedeutung des von der Bundesregierung eingefĂĽhrten Umweltzeichens „Blauer Engel“ in der IT-Branche nochmals verstärkt.

Gut zu wissen: Der Blaue Engel steht für Ressourceneffizienz in IKT und Rechenzentren: „Produkte und Dienstleistungen, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden, sind umweltfreundlicher als vergleichbare, konventionelle Produkte und Dienstleistungen“. Nun sollen auch Kriterien für „ressourceneffiziente Software“ ausgearbeitet werden, um dem Blauen Engel „einen zweiten digitalen Flügel“ zu verleihen. Die Umsetzung der in der 2030-Agenda definierten Ziele soll unter anderem durch die Einführung zusätzlicher 300 Umweltmanagementsysteme ermöglicht werden, die die Umsetzung koordinieren sollen.

Auch interessant: Besonders nennenswert sind auch die in der 2030-Agenda erwähnten digitalen Arbeitsmodelle. Hierunter fällt zum Beispiel die von der Bundesregierung angestrebte Reduzierung von Dienstreisen und die Förderung von Homeoffice, um einen eigenen Beitrag zur Minderung von CO2-Emissionen zu leisten. Hierbei soll der Einsatz von IT-gestützten Alternativen (wie Online-Meetings, Dienst-Notebooks fürs Homeoffice usw.) privilegiert werden.

Green-IT-Konzept mit lizengo umsetzen

Auch wir setzen uns als Unternehmen stark dafür ein, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein umweltfreundliches Arbeitsklima zu gewährleisten. Denn lizengo stellt hohe Qualitätsansprüche an die IT-Ausstattung seiner Beschäftigten. Ressourcensparende Einstellungen der Desktop-Computer aber auch die Dienstnotebook-Ausstattung sorgen für eine ressourcenschonende Arbeitsweise vor Ort (Energieverbrauch). Hinzu kommen die bestehenden flexiblen Arbeitszeit-Modelle mit integrierten Homeoffice-Konzepten, die sich positiv auf die Minderung von CO2-Emissionen auswirken.

Gerne unterstützt dich das lizengo-Team bei der Realisierung deines eigenen, auf deine Bedürfnisse abgestimmten Green-IT-Konzepts. Mit Multimedia-Software oder Office 365 (mit Microsoft Teams) kannst auch du Dienstreisen durch hochwertige Video-Konferenzen ersetzen. Gerne beraten wir dich auch rund um die für die Umsetzung eines effizienten Homeoffice-Arbeitsmodells notwendigen Software-Produkte (Server, Betriebssysteme, MS-Office-Pakete u. a.).

Noch ein letzter Tipp: Mit Clouds und Virtualisierungssoftware kannst du auch dein Unternehmen Green-IT-technisch auf Hochtouren bringen. Wie das geht? Das erklären wir dir in unseren Beiträgen. Klicke hierfür einfach auf die vorigen Links!

Und wie sieht es bei dir aus? Hast du dir auch schon Gedanken ĂĽber ein Green-IT-Konzept gemacht? Wir sind gespannt auf deinen Kommentar!

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Last modified: 22. September 2020