Keine Updates mehr für Windows Vista

Windows Vista gehörte nie zu den beliebtesten Versionen von Windows. Auch deshalb folgte nach dem Release im Jahr 2007 schon zwei Jahre später Windows 7. Zum 11. April 2017 stellt Microsoft nach dem grundlegenden nun auch den erweiterten Support für den XP-Nachfolger ein. Wir erklären Ihnen, was das konkret heißt und was Vista-User jetzt tun sollten.

Zunächst einmal sei gesagt: Windows Vista läuft auch nach dem Support-Stop von Seiten Microsofts normal weiter. Vorsicht ist nur geboten, wenn das System mit dem Internet verbunden ist. Eventuell neu auftretende Sicherheitslücken werden dann nämlich nicht mehr geschlossen. Auch haben einige Internetgrößen angekündigt, bestimmte Software nicht mehr für Windows Vista oder gar noch ältere Windows-Versionen kompatibel zu machen. Als Beispiel ist hier Firefox von Mozilla zu nennen. Google Chrome läuft schon jetzt nur noch auf jüngeren Windows-Betriebssystemen. Der Supportservice, den Sie von uns als Ihrem Softwarepartner gewohnt sind, bleibt natürlich nach wie vor bestehen.

Zeit zum Wechseln!

Gerade aufgrund der nicht mehr zu schließenden Sicherheitslücken ist ein Wechsel zu einer jüngeren Windows-Version sinnvoll. Wer dabei seine Einstellungen beibehalten und gesammelten Daten migrieren möchte, ohne dabei auf externe Speicher zurückgreifen zu müssen, kann dies zunächst nur mit einem Upgrade auf Windows 7 tun. Achtung: Von der Home-Variante von Vista ist ein Umstieg nur auf Windows 7 Home bzw. Ultimate möglich. Vista Business kann zu Windows 7 Professional oder Ultimate aufgestockt werden. Ein direkter Switch auf Windows 8 oder Windows 10 ist nur durch eine Neuinstallation möglich.

Gerade aufgrund der nicht mehr zu schließenden Sicherheitslücken ist ein Wechsel zu einer jüngeren Windows-Version sinnvoll.

Termine zum Support-Aus für andere Windows-Versionen stehen schon fest

Auch die Vista-Nachfolger Windows 7, Windows 8 und Windows 10 werden natürlich nicht bis in alle Ewigkeit mit Sicherheitsupdates versorgt. Für Windows 7 endete der grundlegende Support sogar bereits Anfang 2015, der erweiterte Support wird am 14. Januar 2020 eingestellt werden. Für Windows 8 liegen die Termine noch weiter in der Zukunft. Der grundlegende Support endet in diesem Fall am 09. Januar 2018, der erweiterte am 10. Januar 2023. Für das 2015 veröffentlichte Windows 10 stellt sich die Versorgung mit Updates folgendermaßen dar: Der grundlegende ebenso wie der erweiterte Support von Seiten Microsofts endet im Oktober 2020 (13.10. bzw. 14.10.). Allerdings verlängert sich diese Frist bei jedem Erscheinen einer umfangreichen Zwischenversion wie beispielsweise dem Anniversary Update, das im Sommer 2016 ausgerollt wurde. Gleiches ist der Fall beim neusten Creators Update. Hier wird es mindestens bis zum 11. April 2022 den grundlegenden Support geben.

 

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